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Martin Niebuhr
Martin hat OCD Land gegründet, damit sich Betroffene einer Zwangsstörung endlich auch im Internet über effektive und wissenschaftlich fundierte Behandlungsverfahren informieren und auszutauschen können. Er ist Entwickler der OCD Land-Webseite, Host des Zwanglos-Podcasts, Autor auf dem OCD Land-Blog und Moderator im Community-Forum.
Alle Artikel von Martin Niebuhr:

Empfindest du in manchen Momenten Unsicherheit bzgl. deiner eigenen sexuellen Orientierung, obwohl du eigentlich ganz genau weißt, dass du hetero- bzw. homosexuell bist? Überprüfst du deine körperlichen Reaktionen darauf, ob du bestimmte Personen attraktiv oder sexuell anziehend findest? Oder versuchst du dir in deinem sozialen Umfeld regelmäßig die Bestätigung einzuholen, dass du dir bzgl. deiner sexuellen Orientierung absolut sicher sein kannst? Dann könnte es sein, dass du unter einer Form der Zwangsstörung leidest, die im englischsprachigen Raum als Sexual Orientation OCD, kurz SO-OCD, bezeichnet wird.

Hast du große Angst vor bestimmten Farben, Zahlen oder Gegenständen, weil diese Unglück bringen könnten? Fühlst dich gezwungen, gewisse Dinge immer wieder zu tun oder zu denken, weil du sonst auf magische Art eine große Katastrophe heraufbeschwören könntest? Fühlst du dich gefangen in abergläubischen Befürchtungen, von denen du weißt, dass sie eigentlich übertrieben sind? Wenn du dich in dieser Beschreibung wiederfindest, könntest du an magischen Zwangsgedanken leiden. Mithilfe verhaltenstherapeutischer Verfahren gelten magische Zwangsgedanken als sehr gut therapierbar.

Zweifelst du ständig daran, ein guter Mensch zu sein – obwohl du alles tust, um moralisch richtig zu handeln? Grübelst du sehr lange über eigenes Fehlverhalten nach, das andere als belanglos abtun? Hast du Angst, einen Fehler gemacht zu haben, der dein Gewissen nie wieder zur Ruhe kommen lässt? Versuchst du ständig, dir selbst zu beweisen, dass du fair, ehrlich oder rücksichtsvoll bist – und trotzdem bleibt das nagende Gefühl, dass da noch etwas ist, das du richtigstellen musst? Wenn du dich in diesen Fragen wiedererkennst, könntest du unter moralischen Zwangsgedanken leiden. Mithilfe verhaltenstherapeutischer Verfahren gelten Zwangsgedanken heutzutage als sehr gut therapierbar.

Beschäftigen dich Zweifel und Sorgen den ganzen Tag? Verbringst du Stunden damit, immer wieder dieselben Gedanken durchzukauen, ohne eine Lösung zu finden? Hast du das Gefühl, dein zwanghaftes Grübeln geschieht automatisch und du bist ihm wehrlos ausgeliefert? Wir verstehen, wie ausweglos das Grübeln erscheinen kann, aber wir wollen dir zeigen, dass es einen Ausweg gibt. In dieser Artikelreihe erklären wir dir das zwanghafte Grübeln und helfen dir, es mit konkreten Strategien und Tipps zu überwinden.

Alle reden von Akzeptanz, aber was bedeutet das eigentlich - und vor allem: Was bedeutet Akzeptanz für die Überwindung einer Zwangsstörung? Soll man nun akzeptieren, dass es einem für immer schlecht geht? Soll man akzeptieren, dass die eigenen Befürchtungen wahr werden? Oder soll man akzeptieren, dass man seine Gedanken mag oder ihnen zustimmt? Vielleicht hast auch du eine dieser falschen Vorstellungen. In dieser Artikel-Reihe erklären wir dir auf Basis ausgewählter Experten-Literatur, was mit Akzeptanz wirklich gemeint ist und wie sie dir hilft, deine Zwangsstörung zu überwinden.

Wusstest du, dass viele Betroffene von Zwangserkrankungen ausschließlich von aufdringlichen Gedanken heimgesucht werden? Andere wiederum können nicht aufhören, über eine bestimmte Sache zu grübeln. Was aber alle Betroffene sehr belastet: Die unermüdliche Suche nach Gewissheit.

Sind Zwangsstörungen therapierbar und wenn ja, wie? Welches Therapieverfahren ist das beste – und können vielleicht auch Medikamente helfen? In diesem Artikel bekommst du endlich den Durchblick und erfährst, welches psychotherapeutische Verfahren von allen namhaften Spezialisten und Institutionen für die Behandlung von Zwangsstörungen empfohlen wird.

Hast du den unwiderstehlichen Drang, mehrfach zu kontrollieren, ob deine Türen und Fenster wirklich geschlossen und deine Elektrogeräte ausgeschaltet sind? Oder schaust du beim Autofahren ständig im Rückspiegel, ob du unwissentlich jemanden überfahren hast? Zweifelst du an deiner eigenen Wahrnehmung und befürchtest, aufgrund deiner Nachsichtigkeit eine schwerwiegende Katastrophe auszulösen? Falls das auf dich zutrifft, könntest du unter einem Kontrollzwang leiden. Mithilfe verhaltenstherapeutischer Verfahren gelten Zwangsstörungen heutzutage als sehr gut therapierbar.

Du hast vielleicht schon erste Erfahrungen mit Expositionen gemacht oder zumindest verstanden, warum sie bei Zwangsstörungen wirken. Wenn sich dein Zwang aber vor allem im Kopf abspielt oder du Befürchtungen hast, die abstrakt sind oder weit in der Zukunft liegen, stellt sich schnell die Frage: Was macht man, wenn klassische Expositionen scheinbar nicht passen? Genau hier kommt ein Werkzeug ins Spiel, das viele noch gar nicht kennen: imaginative Expositionen. In dieser Artikel-Reihe zeigen wir dir, was dahintersteckt – und wie du dieses scheinbar widersprüchliche, aber sehr effektive Vorgehen gezielt für dich nutzen kannst.

Lösen Bakterien, Viren, Krankheitserreger, Schadstoffe oder Schmutz bei dir ein großes Unbehagen, Angst oder Ekel aus? Würdest du die Berührung mit diesen Dingen am liebsten völlig vermeiden? Befürchtest du, dass dir oder anderen Menschen durch Kontamination großer Schaden zugefügt werden könnte? Und fühlst du dich deswegen dazu gedrängt, dich selbst und deine Umgebung durch ständiges Waschen, Duschen, Putzen oder Desinfizieren zu säubern? Wenn das auf dich zutrifft, dann könntest du unter einem Waschzwang leiden. Mithilfe verhaltenstherapeutischer Verfahren sind Waschzwänge heutzutage sehr gut therapierbar.

Zwangserkrankungen sind immer durch das Zusammenspiel von aufdringlichen Gedanken, unangenehmen Gefühlen und sich wiederholenden Zwangshandlungen oder Grübeleien charakterisiert. Erst bei genauer Betrachtung wird ersichtlich, warum Betroffene diesem Teufelskreis kaum entfliehen können - und wo sie etwas entgegensetzen können.

Auch wenn die kognitive Verhaltenstherapie mit Exposition und Reaktionsmanagement der Goldstandard und erste Wahl für die Therapie von Zwangserkrankungen ist, werden seit Jahrzehnten auch bestimmte Medikamente (SSRI, TZA) als Ergänzung eingesetzt. Ihr positiver Effekt wurde in einer Vielzahl an Studien belegt. Falls auch du schon mal über die Einnahme von Medikamenten nachgedacht hast, beantwortet dir dieser Artikel deine wichtigsten Fragen.

Hast du aufdringliche Gedanken, die davon handeln, dir selbst oder anderen Schaden zuzufügen? Dann könntest du unter aggressiven Zwangsgedanken leiden. Mithilfe von wissenschaftlich nachgewiesenen Strategien ist diese spezielle Form der Zwänge sehr gut therapierbar.

Nur ein kleiner Teil der Betroffenen findet in eine zielführende Behandlung. Neben erheblichen Lücken in der gesundheitlichen Versorgung sind es Scham und teilweise geringe Einsicht, die Betroffene davon abhalten sich frühzeitig professionelle Hilfe zu suchen. Dabei ist die Einsicht in den eigenen Zwang für eine erfolgreiche Therapie eine Grundvoraussetzung.

Zwangsgedanken sind sehr vielfältig - aber manche Zwangsgedanken treten häufiger auf als andere. In diesem Artikel findest du 100 Beispiele für häufige Zwangsgedanken.

Plagen dich ständige Zweifel, ob du deinen Partner wirklich liebst oder du in der richtigen Beziehung bist? Würdest du diesen Zweifel gerne um jeden Preis beseitigen? Bist du deswegen ständig angespannt oder verzweifelt? Wenn das auf dich zutrifft, könntest du unter Zwangsgedanken und zwanghaften Zweifeln in Beziehungen (Relationship-OCD / R-OCD) leiden. Mithilfe verhaltenstherapeutischer Verfahren gelten Zwangsgedanken in Beziehungen heutzutage als sehr gut therapierbar.

Die kognitive Verhaltenstherapie einschließlich Exposition und Reaktionsverhinderung gilt als der Goldstandard für die Therapie von Zwängen und wird von anerkannten Spezialisten, Wissenschaftlern und therapeutischen Fachorganisationen (z.B. DGPPN) als Therapie der ersten Wahl empfohlen. Der folgende Artikel erklärt, was es dabei auf sich hat - und was dich zu Beginn der Therapie erwartet.

Zwangshandlungen sind sehr vielfältig - aber manche Zwangshandlungen treten häufiger auf als andere. In diesem Artikel findest du 100 Beispiele für häufige Zwangshandlungen.

Beobachtest du bei deinem Kind scheinbar unsinnige und übertriebene Verhaltensweisen? Erzählt es dir von Sorgen und Ängsten, die du nur schwer nachvollziehen kannst? Fühlst du dich oft hilflos oder überfordert, weil euer Familienleben zunehmend darunter leidet? Wenn du dich in diesen Zeilen wiederfindest, dann leidet dein Kind vielleicht an einer Zwangserkrankung. In diesem Artikel erfährst du, wie ihr euch gemeinsam aus dem Zwang befreit.

Hast du aufdringliche, ungewünschte Gedanken, andere Menschen sexuell zu belästigen? Hast du Zweifel an deiner sexuellen Orientierung oder sexuelle Fantasien, die du als inakzeptabel oder abstoßend erachtest? Dann könntest du unter sexuellen Zwangsgedanken leiden. Mithilfe von wissenschaftlich nachgewiesenen Strategien ist diese spezielle Form der Zwänge gut behandelbar.

Die kognitive Therapie hilft dir zu erkennen, welche falschen Glaubenssätze deinen Zwang am Leben halten. Wir stellen dir hier zunächst einige typische zwanghafte Mythen vor. Hast du erst einmal diese zwanghaften Mythen durchschaut, kannst du deinem Zwang besser auf Augenhöhe begegnen und anfangen, dich endlich gegen ihn zu wehren. Die zwanghaften Mythen, die wir hier vorstellen, finden erfahrene Therapeuten immer wieder bei Menschen, die unter Zwängen leiden. Über diese verbreiteten Mythen hinaus hat wohl jeder Betroffene seine ganz eigenen falschen Glaubensätzen entwickelt, die automatisch und unbewusst ablaufen.

Leidest du unter einer Zwangsstörung, hast du dich sicher schon mal gefragt, wieso gerade du davon betroffen bist. Eine Antwort auf diese Frage zu finden, ist gar nicht leicht. Wahrscheinlich weil es mehrere Ursachen gleichzeitig gibt, deren Kombination bei jedem Betroffenen eine andere ist. Eine Spurensuche.

Steht dir jemand nahe, der unter einer Zwangsstörung leidet? Fühlst du dich oft hilflos, gereizt oder überlastet, weil du die Gedanken und Handlungen des Betroffenen nicht nachvollziehen kannst und sie deinen Alltag bestimmen? Fragst du dich, wie du ihn am besten unterstützen kannst, ohne die Situation zu verschärfen? Wenn du dich in diesen Zeilen wiedererkennst, bist du hier genau richtig. Dieser Ratgeber bietet dir nicht nur fundierte Informationen, sondern auch praktische Tipps, die dir und deinem betroffenen Angehörigen helfen, besser mit der Zwangsstörung umzugehen.

Hast du große Angst davor, dass deinem neugeborenen Baby durch deine Unachtsamkeit oder Fehler etwas Schlimmes passieren könnte? Achtest du als Schwangere übermäßig darauf, dein ungeborenes Kind im Bauch vor jeglichem Schaden zu bewahren? Oder leidest du vielleicht unter unerwünschten Gedanken, deinem Baby etwas anzutun? Falls du dich als werdende Mutter oder frischgebackener Elternteil darin wiedererkennst und durch diese Gedanken und Ängste sehr belastet bist, könntest du unter einer Zwangserkrankung leiden. Mithilfe verhaltenstherapeutischer Verfahren sind Zwangserkrankungen heutzutage sehr gut therapierbar.

Bei Expositionen lernst du, dich deinen Ängsten und Befürchtungen zu stellen, ohne zu neutralisieren, zu vermeiden, zu grübeln oder irgendwelche anderen Zwangshandlungen auszuführen. Dieser Artikel zeigt dir, wieso und wie dieser zunächst unerwartete Ansatz funktioniert.

Die verwirrende Vielfalt an Zwangsgedanken, Anspannungen und Zwangshandlungen trüben leicht den Blick für das Wesentliche, das hinter den Erscheinungen der verschiedenartigen Zwangsstörungen steht. Gerüchteweise ist von Betroffenen und Profis immer wieder davon zu hören, dass einige Formen des Zwanges leichter oder schwerer behandelbar sind. Unseres Erachtens überwiegen aber eindeutig die Gemeinsamkeiten der Zwänge. Mit dem Konzept der „Big Five of OCD“ beschreiben wir fünf wesentliche Merkmale, die wir bei jeder Variante der Zwangsstörung antreffen. Damit wollen wir Verwirrungen, Unstimmigkeiten oder selbsterfüllenden Prophezeiungen („Mein Zwang ist so ungewöhnlich, da lässt sich bestimmt nichts machen!“) vorbeugen. Die Big Five liefern interessante Ansätze für Therapie und Selbsthilfe auf der Lebensbühne.

Lässt dich der Gedanke, dass dein Partner dir emotional oder sexuell untreu sein könnte, einfach nicht los? Phantasierst du ununterbrochen über vermeintliche Szenen aus vergangenen Beziehungen deines Partners und verspürst dabei ein unerträgliches Ohnmachtsgefühl? Hast du einen starken Drang, dich jederzeit der Treue und Exklusivität deines Partners vergewissern zu müssen? Falls du dich darin wiedererkennst, könntest du unter zwanghafter Eifersucht leiden. Mithilfe verhaltenstherapeutischer Verfahren kann diese Erkrankung heutzutage sehr gut behandelt werden.

Raus aus der Theorie und hinein in die Praxis: In diesem Artikel erfährst du, wie du deine Expositionen richtig planst und durchführst - und wieso du keine Angst vor deiner ersten Exposition haben musst.

Lösen Unordnung, Asymmetrien oder Dysbalancen große Anspannung in dir aus? Bist du stundenlang damit beschäftigt, Ordnung und Balance herzustellen? Falls das auf dich zutrifft, könntest du unter einem Ordnungszwang leiden. Mithilfe verhaltenstherapeutischer Verfahren gelten Ordnungszwänge heutzutage als sehr gut therapierbar.

Plagen dich ununterbrochen philosophische Fragen über die Existenz und den Sinn des Lebens? Versuchst du, dir diese Fragen durch stundenlanges Grübeln und Analysieren zu beantworten - drehst dich jedoch ständig nur im Kreis? Falls du dich darin wiedererkennst, könntest du unter existenziellen Zwangsgedanken leiden. Mithilfe von wissenschaftlich nachgewiesenen Strategien ist auch diese spezielle Form der Zwangsstörungen gut therapierbar.

Expositionen korrekt durchzuführen ist auch für Experten meist kein einfaches Unterfangen. Der Zwang ist tückisch, trickreich und schwer durchschaubar. Wir zeigen dir die häufigsten Fallstricke, die bei Expositionen gegen Zwänge auftreten können.

„Erkenne Dich selbst!“ - Dies immer der erste Schritt auf dem Weg aus der Zwangserkrankung. Nur wenn ich das System aus Zwangsgedanken, Anspannungen und Zwangshandlungen umfassend durchschaut habe, kann ich mich nach einer bewussten Entscheidung und willentlichen Anstrengungsleistung dagegen wenden. Mit dieser Artikelreihe helfen wir dir, mehr über deine Zwangserkrankung zu erfahren und deine Zwangsgedanken und Zwangshandlungen aufzuspüren.

Du hast nun ein Bild bekommen, wie die kognitive Verhaltenstherapie bei Zwängen angewendet wird, aber weißt nicht, wie du konkret weitermachen sollst? In diesem Artikel findest du einige Vorschläge sowie Hinweise zu der verwendeten Literatur.

Hast du große Angst davor, Stimmen zu hören oder Dinge zu sehen, die nicht real sind? Löst der Gedanke, dass du schizophren oder psychotisch sein oder werden könntest, starke Ängste und Verzweiflung in dir aus? Kontrollierst du dich ständig auf psychotische Symptome und recherchierst diese exzessiv im Internet oder in anderen Informationsquellen? Falls du dich darin wiedererkennst, könntest du unter Zwangsgedanken rund um das Thema Psychose und Schizophrenie leiden. Mithilfe verhaltenstherapeutischer Verfahren gelten Zwangsgedanken heutzutage als sehr gut therapierbar.

Bist du auf der Suche nach einem Therapeuten für deine Zwangsstörung? Dann solltest du unbedingt darauf achten, einen erfahrenen Spezialisten zu finden. In diesem Artikel zeigen wir dir, worauf es bei der Therapeutensuche ankommt.

Hast du große Angst davor, eine unmoralische oder verbrecherische Tat begangen zu haben - dich aber nicht mehr daran erinnern zu können? Plagen dich Sorgen und Zweifel darüber, ob du bei einem vergangenen Ereignis etwas Schlimmes gemacht haben könntest, was du nun verdrängst? Verbringst du Stunden damit, vermeintliche Beweise für oder gegen deine Befürchtungen zu finden? Falls du dich darin wiedererkennst, könntest du unter Zwangsgedanken über falsche Erinnerungen leiden. Mithilfe verhaltenstherapeutischer Verfahren können solche Zwangsgedanken sehr gut behandelt werden.

Schwerpunkt dieses Artikels sind religiöse Zwänge, die wohl etwas aus der Mode gekommen sind, weil Therapeuten sich häufig nicht zuständig fühlen und ihren Klienten in ihren religiösen Vorstellungen nur halbherzig folgen. Sowohl in der Forschung und als auch in der Literatur sind religiöse Zwänge bisher weitestgehend ignoriert worden.

Belastet Sie, dass Sie bestimmte Sinneseindrücke (z.B. Geräusche, Herzschlag oder Schlucken) ständig wahrnehmen? Befürchten Sie, dass Sie aufgrund dessen Ihr Leben nie wieder normal leben können oder gar verrückt werden? Dann könnten Sie unter der Hyperbewusstheits-Zwangsstörung leiden. In diesem Artikel erfahren Sie, was es damit auf sich hat, und welche Techniken der kognitiven Verhaltenstherapie bei dieser speziellen Form der Zwangsstörung helfen.

Hast du den andauernden Drang, bestimmte Gegenstände oder Abläufe zu zählen? Befürchtest du, dass etwas Schlimmes passiert, wenn du nicht zählst? Hast du die Sorge, nie wieder mit dem Zählen aufhören zu können und dadurch ein unglückliches Leben zu führen? Sollte das auf dich zutreffen, könntest du unter einem Zählzwang leiden. Mithilfe verhaltenstherapeutischer Verfahren gelten Zählzwänge als sehr gut therapierbar.

Eine Zwangsstörung kann alle erdenklichen Formen annehmen: Genauso unterschiedlich die Menschen sind, sind auch die Zwänge, die sie betreffen. Dennoch sind bestimmte Themen, auf die sich der Zwang bezieht, besonders häufig anzutreffen. Und nicht selten leiden Betroffene sogar an mehreren dieser sogenannten Subtypen gleichzeitig. In diesem Artikel stellen wir dir die häufigsten Formen der Zwangserkrankung vor.

Fragst du dich, ob Zwangsgedanken wirklich nur Gedanken sind? Sollst du ihnen wirklich keine Bedeutung beimessen und sie einfach ignorieren? Und warum fällt es dir so schwer, deinem Therapeuten zu vertrauen, der dir versichert, dass von deinen Zwangsgedanken keine Gefahr ausgeht? Dieser Artikel geht genau diesen Fragen auf den Grund. Wir erklären dir, warum die Erkenntnis “Zwangsgedanken sind nur Gedanken” alleine nicht ausreicht, um Zwangsgedanken zu überwinden - und was stattdessen nötig ist.