Tabu und Ritual - Religiöse Zwänge



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2. Teil - Die Gegenwart

Nachdem wir im ersten Teil die historische Entwicklung religiöser Zwänge betrachtet haben, wollen wir nun einen Blick auf die Gegenwart werfen.

Zwänge und Medien

Salopp lässt sich feststellen, dass Zwänge heute mit den modernen Medien unter einer Decke stecken. Gerade jetzt während der Corona-Pandemie wird erneut deutlich, dass die Medien einen großen Anteil an der Entstehung von Themen für Zwänge haben. Wir sehen jetzt sozusagen live und in Farbe die Entstehung von neuen Zwängen, beispielsweise, wenn Menschen beim Autofahren Mundschutz tragen, obwohl sie alleine im Auto sind, wenn sie Toilettenpapier und Konserven horten, obwohl dies bestenfalls ein magischer Schutz vor einer abstrakten, kaum greifbaren Bedrohung ist, wie sie Corona darstellt. Die Grenzen zwischen Zwängen und dem gesunden Verhalten großer Teile der Bevölkerung verschwimmen. Erste Zwänge mit dem Thema Corona kommen nun auch in den therapeutischen Praxen an, in denen bisher stets das medial sehr dominante Thema Aids vorherrschte.

Wir haben hier schon wiederholt auf die Formel zur Motivation zur Exposition gegen Zwänge hingewiesen: „Der Zwang hält nicht, was er verspricht, sondern er führt meistens zum genau gegenteiligen Effekt!" Diese Formel beschreibt die Beobachtung, dass z.B. Betroffene von Waschzwängen mit ihrem extremen Hygieneanspruch gerade durch das exzessive Händewaschen Zugangswege für Viren und Bakterien schaffen, weil die Haut durch extremes Waschen ihre Schutzwirkung verliert. Außerdem wirken Zwangsrituale nur kurzfristig beruhigend, mittelfristig steigt die Anspannung und damit das Verlangen nach immer mehr neutralisierenden Waschritualen.

Magische Kontrollrituale beim Autofahren fordern derartig viel Aufmerksamkeit des Menschen mit einer Zwangsstörung, dass die reale Fahrsicherheit darunter deutlich leidet. Auch hier finden die Betroffenen nur eine kurze Frist der Beruhigung, mittelfristig steigt die Verunsicherung und der Bedarf nach immer mehr Kontrollritualen. Auch religiöse Zwänge fördern eher die Ferne als die Nähe zu Gott. Außerdem sind Zwangsrituale der verzweifelte Versuch, Gottes Urteil zu kontrollieren und zu beeinflussen. Wir können davon ausgehen, dass einem allmächtigen Gott eine Manipulation durch Zwangsritualen nicht gefallen dürfte.

Luthers oben genanntes Zitat passt exakt in diese Formel des Zwanges und bildet damit eine Einheit mit vielen anderen Zwängen. Wenn Luther mit dem Händewaschen ein Abwaschen von Schuld, eine Neutralisierung von Anspannung erreichen wollte, verkehrt sich diese Absicht in zwanghafter Weise in sein Gegenteil: Je mehr er sich wusch, desto angespannter und unreiner fühlte er sich. Gesunde Menschen waschen sich, entsprechend den medizinischen Empfehlungen, die Hände. Die heutigen Hygienemaßstäbe bzw. die AHA- Regeln für Corona kannte Luther noch gar nicht. Menschen ohne Zwänge erleben keine Erleichterung oder ein Gefühl von Reinheit. Hierin liegt ein erster wichtiger Unterschied zwischen ungesundem Zwang und sinnvollem Ritual. Ziel von zwanghaften Ritualen ist die Spannungsreduktion.

Religiöse Zwänge unterscheiden sich nicht wesentlich von anderen Zwängen

Neben dem Waschzwang kennen Therapeuten auch den Zwang zu Beichten, für den Luther ebenfalls Belege liefert. Wahrscheinlich würde Luther, wenn er heute unter uns leben würde, sich als ein Mensch bezeichnen, der unter religiösen Zwängen leidet. Vielleicht ist diese zwanghafte Art Luthers auch eine Erklärung für die kompromisslose, fanatische Art, mit der Luther seine Thesen sogar gegenüber dem Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Karl der V verteidigte. Immerhin bedeutete dieser Wiederstand eine erhebliche Lebensbedrohung für Luther.

Luther zeigte mit seinem Zitat „Hier stehe ich und ich kann nicht anders", dass er gegenüber dem Kaiser ausgesprochen haben sollte, dass er die reale, weltliche Bedrohung durch die Macht des Kaisers für geringer hielt, als die Bedrohung durch Gott. Der Theologe Jan Hus wurde 100 Jahre vor Luther als Ketzer verbrannt. Der Feuertod war für Luther also konkret, wogegen ja Gott eine abstrakte Erfahrung ist, die nicht direkt mit den Menschen spricht. Die Anhänger Luthers haben diese Standfestigkeit gegenüber dem Kaiser stets als ein Zeugnis des tiefen Glaubens Luthers betrachtet. Alternativ schlagen wir vor, diese Standhaftigkeit als typisch zwanghaftes Merkmal zu sehen, weil Zwänge abstrakte, nicht real erfahrbare Bedrohungen größer erscheinen lassen, als die realen Bedrohungen. Wenn das stimmt, hat Luthers Zwanghaftigkeit die Reformation ausgelöst, eines der prägendsten Ereignisse der Weltgeschichte.

Ein Zwang kommt selten allein, daher finden wir bei den Betroffenen stets eine Vielfalt von Zwangsgedanken und Zwangshandlungen. Bei Zwangshandlungen unterscheiden wir Zwangsrituale, zwanghafte Tabus und Rückversicherungen.

Zu Luthers Zeiten gab es keinen elektrischen Strom, keinen Wasserhahn mit fließendem Wasser und kein Bewusstsein für Krankheitskeime. Viele aktuelle Zwänge waren damals unbekannt. Luther kannte wohl die in den Kirchen gepredigte Androhung von Höllenqualen und wir können davon ausgehen, dass die Zwänge des Mittelalters Aberglaube, Ängste vor Hölle, Fegefeuer, Hexen und Teufel zum Thema hatten. Niemand hatte damals die Hölle, das Fegefeuer oder den Teufel persönlich gesehen - so wie heute Corona für uns unsichtbar und unkontrollierbar ist. Gerade solche unsichtbaren und abstrakten Bedrohungen, wie Satan oder ein strafender Gott, lösen bei Menschen, die für Zwänge empfänglich sind, bevorzugt zwanghafte Ängste mit Zwangsgedanken und Zwangshandlungen aus. Die zwanghafte Reaktion auf abstrakte Bedrohungen ist ein Merkmal, was wir bei sehr vielen anderen Zwängen auch finden.

Menschen mit einem religiösen Zwang haben ebenfalls Angst vor der Hölle, Teufel und vor Gottes Verdammnis. Da Gott ihnen in ihren Gebeten nicht direkt antwortet, suchen Zwangskranke Erleichterung in zwanghaften Ritualen oder Tabus. Eine „Kreuzung" wird gemieden, weil die Logik des Zwanges darin eine Blasphemie gegen das Kreuz Christi sieht, „Himbeergeist" wäre eine Gotteslästerung gegen den Heiligen Geist. Selbstbestrafungsrituale nahe der Selbstverstümmlung, ähnlich den Flagellanten des Mittelalters, sind auch bei Menschen mit (religiösen) Zwängen möglich. Exzessives Fasten finden wir bei der Magersucht. Tendenzen zur Magersucht können wir auch auf Darstellungen Luthers erkennen, die aus seiner früheren Biografie stammen.

Religiöse Zwänge in der Seelsorge

Ganz typisch ist es, dass Zwangskranke mit religiösen Zwängen bei Pastoren und Seelsorgern Rückversicherung suchen. Religiöse Zwänge kommen selten allein vor, sondern haben fast immer auch die bekannteren Formen des Zwanges (Waschen, Kontrollieren, Symmetrie etc.) im Gepäck, was für Seelsorger eine wichtige Unterscheidungshilfe von einer echten religiösen Fragestellung eines Gläubigen sein kann. Ein weiteres gutes Merkmal für das Erkennen von Zwängen ist, wenn Seelsorger vom gleichen Gemeindemitglied immer wieder mit der gleichen Fragestellung konfrontiert werden. Ziel dieser zwanghaften Rückversicherungen ist es, Spannung abzubauen, Verantwortung und Angst und vor allem das Gefühl der Schuld abzuwehren. Es geht diesen Menschen nicht um die Vermittlung vertiefender Erkenntnis. Da Menschen mit religiösen Zwängen intelligente Meister der Tarnung sind, verstehen sie es, ihre zwanghafte Kernfrage abzuwandeln oder hinter anderen Fragestellungen zu verbergen.

Empathischen Seelsorgern möchten wir hiermit versichern, dass sie dem als zwangskrank erkannten Gemeindemitglied nicht helfen, wenn sie die zwanghaften Fragen immer und immer wieder beantworten. Genauso wie Schnaps keine Hilfe für einen Alkoholiker ist, ist auch die Beantwortung von zwanghaften Rückversicherungsfragen keine nachhaltige Hilfe für Menschen mit einer Zwangserkrankung, sondern sie sind ein Teil des zwanghaften Problems. Menschen mit Zwängen brauchen eher eine Konfrontation mit ihren Ängsten und eine Art Entzug von Zwangsritualen und zwanghafter Rückversicherung. Die Reizkonfrontation mit Reaktionsverhinderung wird von allen namhaften Spezialisten, Organisationen und offiziellen Behandlungsleitlinien (WHO, DGPPN) ausdrücklich als Therapieempfehlung der ersten Wahl bei Zwangsstörungen empfohlen.

Gesunde Tabus und Rituale

Neben den zwanghaften Formen von Tabu und Ritual gibt es natürlich auch die gesunden Varianten. Ich käme nicht auf die Idee, mich in der Öffentlichkeit nackt auszuziehen - gegenüber meiner Frau ist das aber normal. Dieses Nacktheitstabu unterscheidet uns von anderen Primaten, wie den Schimpansen, die ihr Gemächt nicht verstecken, sondern als Geste der Dominanz und Paarungsbereitschaft gerne in der Öffentlichkeit präsentieren. Mit Ausnahme des Menschen kennen die meisten anderen Primaten keine langfristige monogame, eheliche Beziehung. Primaten kennen auch keine Kleidung, die damit eher die Funktion zugewiesen bekommt, das Tabu der Nacktheit zu schützen. Die Menschwerdung hat also neben der Bestattung der Artgenossen auch mit der Entwicklung eines Nacktheitstabus zum Schutz und zur Aufwertung einer exklusiven, heiligen Ehe zu tun.

Heilige Orte werden durch Rituale und Tabus in ihrer Bedeutung für alle, die sie besuchen, aufgewertet und geheiligt. Für das Betreten eines Hindutempels wird zu diesem Zweck das Ausziehen der Schuhe und das Ablegen der Oberbekleidung bei Männern verlangt. In christlichen Kirchen wäre gerade das Ablegen von Kleidung und Schuhen tabu. In beiden Fällen, sowohl durch Anziehen als auch durch Ausziehen, wird Gläubigen und Besuchern die Heiligkeit dieser Orte vor Augen geführt.

Die Füße/Fußsohlen dürfen nicht auf eine Figur Buddhas gerichtet werden. Die in deutschen Haushalten zu treffende Praxis, Buddha-Figuren im Wohn- oder Badezimmer aufzustellen, kann ein gläubiger Buddhist nicht akzeptieren.

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Familien, die in regelmäßigen Ritualen (z.B. Mahlzeiten, Feiern) ihre Zusammengehörigkeit feiern, vermitteln damit ihren Mitgliedern Rückhalt und seelische Gesundheit. Besondere Farben, Gewänder, Lieder zur Feier von hohen Festen (z.B. Ostern, Weihnachten) betonen die Wichtigkeit dieser religiösen Feste.

Karneval kennt eine Reihe nichtreligiöser Rituale, die mit Tradition, politischer Satire und unserer Alltagskultur zu tun haben. Die lustigen Rituale im Karneval bekräftigen uns bei Humor und Spaß. Das Überschreiten von Grenzen im Karneval wird in feste Rituale eingebunden und ermöglicht damit, Karneval als kalendarischen Vorgänger/Vorläufer der Fastenzeit und als Teil der bestehenden religiösen gesellschaftlichen Ordnung zu betrachten.

Die Grenzen zwischen gesunden und ungesunden Ritualen/Tabus

Die eigentlich gesunde und stabilisierende Wirkung von Ritualen und Tabus findet in der Zwangsstörung eine krankmachende Übertreibung und Pervertierung:

  • Zwanghafte Rituale und Tabus führen nicht zu einer Heiligung, sondern der Wunsch nach Sicherheit und Kontrolle wird nur sehr kurzfristig erfüllt. Dafür werden die Angst und Verunsicherung nachhaltig gesteigert.

  • Gesunde Rituale (z.B. Taufe, Kommunion, Einschulung, Karneval, Firmung, Beerdigung) finden meist in der Öffentlichkeit statt und dienen u.a. der Kommunikation von Zusammengehörigkeit bzw. der Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft des Glaubens oder einer anderen Gemeinschaft. Zwangsrituale werden hingegen stets in Isolation ausgeführt. Sie fördern das Gefühl der Einsamkeit, anstatt die Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft zu unterstützen. Viele Menschen mit religiösen Zwängen verlassen ihre angestammte Glaubensgemeinschaft und üben ihre Zwänge in einer Isolation aus oder suchen Anschluss in einer radikaleren Glaubensgemeinschaft. Es ist für Menschen mit religiösen Zwängen empfehlenswert, die Anbindung an eine gemäßigte, weltoffene Glaubensgemeinschaft zu suchen, die gesunde Maßstäbe vermittelt und die Abwendung von Isolation und Radikalität verhindert.

  • Gesunde Rituale markieren und fördern Entwicklungsabschnitte, während wir in der Biografie Zwangskranker einen Stillstand beobachten. Erwachsene Menschen mit Zwängen leben in engen Abhängigkeitsbeziehungen - und manchmal sogar lebenslang bei ihren Eltern. Entwicklungsaufgaben (Auszug, Dating, Führerschein, Nestbau, Partnerschaft, etc.) werden unvollständig oder gar nicht erfüllt.

  • Gesunde Tabus und Rituale haben klare zeitliche und örtliche Grenzen, (z.B. Fasten- und Abstinenzgebot vor der heiligen Kommunion), während Zwänge zu einem Exzess und einer grenzenlosen Übergeneralisierung führen. Die Fastenzeit der Christen endet mit Ostern, der Ramadan der Moslems endet mit dem Zuckerfest. Magersucht, eine Zwangsspektrumsstörung, ist hingegen ein grenzenloses Fasten, das schlimmstenfalls bis zur völligen Selbstzerstörung und zum Tod führen kann.

  • Menschen mit Zwängen zeigen ein hohes Maß an Selbstentfremdung und Passivität. „Ich bin geheiratet worden. Die Liebe meines Lebens habe ich nicht gefunden!" - „Ich habe meine Arbeit nie gemocht, mir liegt überhaupt nicht, was ich da tue!" sind typische Zitate aus dem Mund der Betroffenen einer Zwangsstörung.

Neben der Reizkonfrontation mit Reaktionsverhinderung ist die Verbesserung des Selbstbewusstseins im Sinne der Wahrnehmung eigener Fähigkeiten und Bedürfnisse die zweite Säule in der Behandlung der Zwangserkrankungen. Martin Luther fasziniert in seiner Fähigkeit, sich selbst völlig neu zu erfinden. Er überwand die Entfremdung und Dominanz seines Vaters und der zu seiner Zeit geltenden theologischen Meinung. Der Vater hatte ihn gezwungen, Jura zu studieren, was Luther sogar bis zur Promotion erfüllte. Luther folgte dann aber schließlich doch seiner inneren Berufung und wurde Augustinermönch und wiedersprach dem Willen des Vaters. Später heiratete Luther als Mönch sogar die entlaufende Nonne Catharina von Bora. Aus katholischer Sicht wurde dies als eine doppelte Todsünde verurteilt. Aus moderner verhaltenstherapeutischer Perspektive würden wir bei Luther hier von einem vorbildlichem Flooding - also einer massiven Reizkonfrontation - sprechen. Neben vielen historischen Veränderungen, die er dabei in Gang setzte, fand er damit vor allem für sich selbst einen Weg aus seiner Zwangserkrankung.

Fazit

Irgendwann begann unsere Art Homo sapiens im Prozess der Menschwerdung über das Prinzip des „Fressen und Gefressen werden" hinauszutreten und das Religiöse und Spirituelle zu entdecken. Es entwickelten sich überall Kulturen mit Religionen, deren zunehmende Betonung auf Regeln in Bezug auf Moral und Sexualität wohl durch die Sesshaftigkeit, Besitz und durch die Bildung von hierarchischen Gemeinwesen unterstützt wurde. Gegenstände, Orte und Gottheiten erhielten eine heilige Bedeutung, die durch Tabus und Rituale in einer Gemeinschaft kommuniziert wurden und für die zunehmend komplexer werdenden sozialen Gebilde identitätsstiftend waren. Exzess und fehlende Grenzen und vor allem die Einsamkeit und fehlende Einbindung in eine Gemeinschaft machen aus Tabu und Ritual eine Zwangsstörung. Religiöse Zwänge sind sexuellen, aggressiven und moralischen Zwängen viel ähnlicher als es den ersten Anschein hat. Wir können also auch hier die gleichen Behandlungsprinzipien Achtsamkeit, Medikation und vor allem Expositionen anwenden, wie wir es hier bei OCD Land bei allen anderen Zwängen empfehlen.

Wenn du generell mehr über Zwangserkrankungen erfahren möchtest, dann wollen wir dich gerne ermuntern, weitere Artikel auf unserem Blog zu lesen (z.B. unsere Einführungs-Serie zu Zwängen). Außerdem haben wir einen Instagram-Kanal, wo dich täglich nützliche Tipps und eine Community an Gleichgesinnten erwarten.

Literatur

Klicke HIER , um "Tabu und Ritual - Religiöse Zwänge (1. Teil - Historische Entwicklung)" zu lesen.
Über die Autoren
Burkhard Ciupka-Schön

Burkhard Ciupka-Schön ist Mitbegründer der Deutschen Gesellschaft Zwangserkrankungen und war von 1995 bis Ende 2000 deren Geschäftsführer. Er ist psychologischer Psychotherapeut und Ambulanzleiter in eigener Praxis. Als Dozent und Supervisor an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf bildet er angehende Psychotherapeuten aus. Sein Therapie- und Lehrfokus sind Zwangserkrankungen. Burkhard Ciupka-Schön ist Autor des Buches Zwänge bewältigen - Ein Mutmachbuch*.

Martin Niebuhr

Martin Niebuhr ist Gründer von OCD Land. Als leidenschaftlicher Softwareentwickler mit großem Interesse für Psychologie ist es sein Ziel, Betroffene von Zwangserkrankungen bei der Therapie ihrer Zwänge zu unterstützen. Für die Entwicklung der OCD Land-App kombiniert er moderne Web-Technologie mit praxiserprobten Methoden der Kognitiven Verhaltenstherapie. In seinen Blog-Artikeln informiert er über Zwangserkrankungen und wie Zwänge mit diesen bewährten Methoden therapiert werden können.